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Angemeldet als:

🗂️ INPOL Fallakte (U-Gruppe)

Aktenzeichen: 2025/8512

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📋 Fallbericht

Aktenzeichen:

2025/8512

Tatvorwurf:

Verdacht gem. § 239 StGB (Freiheitsberaubung), § 240 StGB (Nötigung), § 224 StGB (gefährliche Körperverletzung), § 250 StGB (schwerer Raub, möglich), i.V.m. § 52 StGB (Tatmehrheit)

Deliktart:

sonstige

Verdächtiger/Beschuldigter:

Verdächtiger
Brix, Leonhard

DE-INPOL-0000000047

Sachverhalt:

Am 13.12.2025 gegen 09:10 Uhr wurde der Inhaber des Fischladens „Fisch & Meer“, Herr Rüdiger Fisch (PHK, geb. 1995), als vermisst gemeldet.

Nachbarn und Anwohner meldeten, dass das Geschäft an diesem Morgen aufgrund der Eröffnungsfeier stark frequentiert war. Während der Veranstaltung seien mehrere Schüsse gefallen, woraufhin die anwesenden Gäste panisch das Gebäude verließen. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Areal großräumig abgesperrt.

Der Leiter des SEK-Teams, Polizeioberkommissar Richard Wegner, befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Laden, da er als direkter Vorgesetzter von Herrn Fisch an der Eröffnung teilnahm. Nach Eintreffen weiterer Kräfte wurde Herr Wegner durch Kollegen angetroffen. In seiner ersten Aussage gab er an, keine weiteren Schüsse gehört zu haben, nachdem die Gäste geflohen waren. Er begab sich anschließend in die Wohnung über dem Laden, welche von Herrn Fisch bewohnt wird, um nach ihm zu sehen. Dort stellte er fest, dass mehrere Gegenstände umgestoßen waren und Blutspuren am Türrahmen und Boden sichtbar waren.

Herr Wegner meldete keine weiteren Personen im Gebäude. Eine sofort eingeleitete Absuche des Nahbereichs verlief zunächst negativ.

Im Rahmen der Spurensicherung wurden Videoaufzeichnungen der Außenüberwachungskamera des Ladens ausgewertet. Darauf ist zu erkennen, dass eine männliche Person, später identifiziert als Tatverdächtiger Leonhard Brix, gegen 08:52 Uhr den Laden betritt. Eine Aufnahme, wie er das Gebäude wieder verlässt, liegt nicht vor. Dies erweckte den Verdacht, dass sich der Tatverdächtige noch im Gebäude befunden haben könnte oder einen alternativen Fluchtweg genutzt hat.

Die Ermittlungen dauern an.

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